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Wie prognostizieren wir deine PV-Leistung?

2025-09-08
Anders als bei typischen Prognosetools setzen wir bei Shyft auf einen lernenden Ansatz. Dieser kalibriert deine PV-Prognose auf Basis der tatsächlich erzeugten Leistung laufend neu. Lerne hier, wie unsere PV-Prognose im Detail funktioniert.

Zusammenfassung Klassische Tools zur Vorhersage der PV-Leistung sind oft sehr ungenau. Das liegt daran, dass sie nicht aus den historischen Verbrauchsdaten der Anlage lernen können. Shyft hingegen nutzt diese Daten, um die PV-Prognose täglich neu zu kalibrieren und verfolgt damit quasi einen KI-basierten Ansatz. So wird eine sehr gute Prognose erreicht, die für ein funktionierendes Energiemanagement unerlässlich ist.

Probleme klassischer Prognosetools

Für die intelligente Steuerung deiner elektrischen Verbraucher ist eine genaue Prognose der PV-Leistung unabdingbar. Mindestens einen Tag-Nach-Zyklus solltest du vorausplanen können, um den günstigen PV-Strom für den Eigenverbrauch zu maximieren. Im Internet stößt man häufig auf Tools, mit denen Wetterdaten in PV-Leistung umgerechnet werden können. Dabei müssen sehr viele Anlagenparameter hinterlegt werden: Größe der Anlage, Ausrichtung, Neigungswinkel, Wirkungsgrad und weitere Daten werden benötigt. Manche Anbieter perfektionieren diesen Ansatz, indem zum Beispiel tageszeitabhängig Verschattungen oder über die Jahre auftretende Degration hinterlegt werden kann. Dieser Ansatz mag grundsätzlich funktionieren, stößt aber spätestens bei Anlagen mit mehreren, unterschiedlich ausgerichteten Kollektorflächen an seine Grenzen. Mit Shyft gehen wir deshalb einen anderen Weg, den wir nach längerer Entwicklungszeit und den Tests verschiedener Wetterdatenanbieter für einfacher und zielführender halten. So prognostiziert Shyft deine PV-Leistung Wir gehen wie folgt vor:

Schritt 1: Wetterdaten beziehen. Für deine Position beziehen wir für dich von einem Wetterdatenanbieter stündliche bzw. tägliche Sonnenstrahlungsprognosen für die nächsten drei Tage. Diese aktualisieren wir mehrmals täglich.

Schritt 2: Mit Standardprofil starten. Die erste PV-Prognose ermitteln wir mit Hilfe eines in Shyft hinterlegten Standardprofils, also unabhängig von den Leistungsdaten deiner PV-Anlage.

Schritt 3: Prognostizieren. Nun muss die Leistung der Sonne in die elektrische Gesamtleistung der Anlage umgerechnet werden. Dabei ist es wichtig, nicht nur die direkte Sonnenstrahlung zu berücksichtigen: PV-Module sind gut darin, auch indirekte Strahlung zu verwerten, was insbesondere in bewölkten Stunden relevant ist.

Schritt 4: Vergangene Leistung deiner Anlage messen. Von deinem Wechselrichter, den du mit Shyft verbunden hast, beziehen wir einmal täglich die Leistungsdaten des vergangenen Tages.

Schritt 5: Abgleichen. Indem wir die prognostizierte Leistung stündlich der tatsächlich erzeugten Leistung gegenüberstellen, können wir erkennen, wie unsere Prognose neu kalibriert werden muss. Diese Neukalibrierung findet jede Nacht für deine Anlage statt und sorgt dafür, dass wir sehr genaue PV-Prognosen ausliefern können, egal wie deine Anlage ausgerichtet ist.

Dank dieses Ansatzes kannst du deine PV-Anlage sehr schnell einbinden, ohne Parameter hinterlegen zu müssen. Zudem können wir auch an komplexen Standorten genaue Prognosen liefern, beispielsweise wenn dein System aus mehreren, verschieden ausgerichteten Flächen besteht oder wenn ein belaubter Baum oder Bebauung für im Jahresverlauf wechselnde Verschattung sorgt.

Beispiel Prognostizierte PV-Leistung Beispiel tatsächliche PV-Leistung

Bilder: Beispiele prognostizierter PV-Leistung im Vergleich mit der tatsächlichen Leistung.

Probiere unsere PV-Prognose am besten selber direkt kostenlos aus!